[Rezension] Uli Aechtner – Leise rieselt der Tod

Kurzinfos:

Titel: Leise rieselt der Tod
Autorin: Uli Aechtner
erschienen im: Emons Verlag
Seiten: 240 Seiten
Taschenbuchausgabe
Preis (Stand 10/20): 13,00€ zum Beispiel bei amazon

Klappentext:

Weihnachten allein daheim zu sitzen, weil einem der Mann davongelaufen ist? Kommt für Jennifer nicht in Frage. Stattdessen quartiert sie sich bei Tom ein, einem guten Freund und frischgebackenen Landarzt. Doch aus den erhofften ruhigen Feiertagen wird nichts: Erst kündigt seine komplette Familie ihren Besuch an, dann trübt ein Mord die dörfliche Idylle. Als Tom in den Fall verwickelt wird, beginnt Jennifer nachzuforschen – und landet ausgerechnet in einem Weihnachtsflirtkurs für einsame Herzen …

Meine Meinung:

Ich habe viel gelacht. 😀

Jenny ist frisch getrennt, ihre Eltern sind nach Mallorca ausgewandert und Weihnachten steht vor der Tür, also fährt sie kurzerhand ihren Sandkastenfreund Tom besuchen, der seit kurzem seine Landarztpraxis in einem Dorf aufgemacht. So weit so gut, nur liegt plötzlich eine Dame an der Türschwelle. Eine tote Dame. Der Kommissar schließt Tom als Verdächtigen nicht aus und Jenny macht einen auf Miss Marple und versucht den Fall zu lösen. Inklusive Flirtkurs, Christstollen und Toms Familie die plötzlich unerwartet vor der Tür steht.

Hat mir sehr gut gefallen und ich hab oft einfach mal laut auflachen müssen. Das „Sisi-Saufspiel“ und das „Schrottwichteln“ sind Dinge die ich auch gerne an Weihnachten mache und so hab ich mich direkt irgendwie zu Hause in dem Buch gefühlt. Jenny war mir sehr sympathisch und ich fand es sehr spannend sie auf ihrer Mordopfer-Entdeckungsreise zu begleiten.
Der Kriminalfall selber war spannend aufgezogen, ein paar von den Twists hab ich nicht vorhergesehen und ich hab relativ lang noch im Dunkeln getappt, allerdings hat mich die Auflösung nicht mehr so ganz überrascht. Hat aber nichts gemacht, weil ich den Plot absolut charmant fand, es war lustig und ich glaub ich würde auch ein paar der weihnachtlichen Rezepte im Anhang ausprobieren.

Besonders nett fand ich die Szenen mit der Familie von Tom, das hatte alles einen sehr heimeligen, weihnachtlichen Touch und besonders Leonie, Toms Nichte war einfach Zucker. Ich bin nicht der größte Tom-und-Jenny-Fan, die Liebesgeschichte, die da angedeutet wurde hat sich mir nicht erschlossen. Jenny kommt gerade aus einer Beziehung und obwohl Tom offensichtlich verknallt ist, scheint mir Jenny das einfach nicht zu erwiedern. Diese ganze Beziehungskiste hätte ich entweder ganz ausgelassen, oder ein bisschen mehr herausgearbeitet, so war mir der Teil einfach nicht schlüssig. Das fällt nicht so sehr ins Gewicht, weil die „Beziehung“ wie gesagt höchstens angedeutet wird, aber trotzdem, ein kleiner Pickel auf einem sonst supernetten Lektüre.

Insgesamt ein schöner, weihnachtlicher Krimi, der gute Laune und Lust auf Christstollen macht. Hat mir gut gefallen, kann man sehr gut und leicht wegschmökern 🙂

4,5 von 5 Sterne

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